Ich bin seit 1993 in eigener Praxis therapeutisch tätig, und arbeite als Psychotherapeut mit den Methoden der psychoanalytischen Psychotherapie und der Gruppenpsychoanalyse sowie als klinischer Psychologe.
Die Krankheit selbst darf ihm nichts Verächtliches mehr sein, vielmehr ein würdiger Gegner werden, ein Stück seines Wesens, das sich auf gute Motive stützt, aus dem es Wertvolles für sein späteres Leben zu holen gilt.
Freud, 1914g, S. 132
In der Einzelpsychotherapie arbeite ich häufig ein- bis zweimal wöchentlich mit Sitzungen á 50 Minuten, in der Gruppentherapie in Kooperation mit der psychotherapeutischen Ambulanz Pta in 1030 Wien in Kleingruppen mit Sitzungen á 90 Minuten. Für Studierende der Psychotherapie biete ich als Lehranalytiker auf Anfrage Lehrtherapie als Einzel- und Gruppenselbsterfahrung an.
In seiner epochalen Schrift „Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten“ findet Sigmund Freud positive Worte zur Krankheit. Denn wenn wir den Mut finden, uns mit den Erscheinungen der eigenen Krankheit zu beschäftigen, eröffnet sich ein Weg zur Versöhnung mit dem Verdrängten, das sich in den persönlichen Symptomen äußert. „Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten“ ist zugleich die kürzest mögliche Beschreibung der psychoanalytischen Psychotherapie.
Wir müssen uns mit dem Erinnern den schwierigen Seiten unserer Geschichte stellen, dabei die Krankheit nicht nur als Angelegenheit der Vergangenheit auffassen, weil sie sich als „aktuelle Macht“ in den Wiederholungen im Hier und Jetzt der Gegenwart zeigt; und schließlich braucht es in der Therapie das Durcharbeiten, aus den Behandlungssitzungen wirksame Veränderung als Entwicklungsprozess für das eigene Leben mitzunehmen.
Freud, S. (1914g). Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten. Gesammelte Werke, Bd. 10 (S. 126-136). Imago-Publishing.