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Günter Dietrich

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Beratung & Supervision

Als Berater, etwa im Coaching für Führungs­kräfte, arbeite ich in meinen Praxis­räumen, für Gruppen­supervision gerne vor Ort in der jeweiligen Einrichtung. Auf Anfrage sind Work­shops zur Team­entwicklung und zur Organisations­entwicklung planbar.

Psychische Störungen sind ein Problem der modernen Gesell­schaft und damit ein Problem, wie die Menschen in deren Spannungs­feld zurecht­kommen. [...] Diese Probleme betreffen uns nicht als isolierte Individuen, sondern als sozial verbundene Gemein­schaft. Es sind damit Probleme des Gemein­schafts­lebens, des Zusammen­lebens mit anderen.

Burrow, 1928, S. 198

Beratung als Hilfe im Spannungs­feld der beruflichen Tätigkeit

Supervision oder Coaching sind Formen der Beratung, in der zumeist der Beruf im Mittel­punkt steht. In der gemein­samen Reflexion werden Arbeits­themen und -konflikte besprochen und Handlungs­spielräume eröffnet. Häufig sind schwierige Beziehungen Thema – zu Kolleg*­innen, zu Mitarbeiter*­innen oder zu Klient*­innen – genauso wie Überlastungs­gefahren, innere Konflikte und spezifische Beanspruchungen aus dem eigenen Umfeld. In meinem Verständnis als Berater bin ich psycho­analytisch geprägt, um Unbewusstes bewusst zu machen, einen ausgegliche­neren Zugang zum inneren emotionalen Erleben zu vertiefen sowie die eigenen Ziele zu klären. Ich arbeite im Coaching, etwa für Führungs­kräfte, zumeist in meinen Praxis­räumen, für Gruppen­supervision gerne vor Ort in der jeweiligen Einrichtung. Auf Anfrage stehe ich für Workshops zur Team­entwicklung und zur Organisations­entwicklung zur Verfügung.

Gruppen­psychoanalyse als Theorie­zugang für die Arbeits- und Organisations­psychologie

Der US-amerikanische Pionier der Psycho­analyse Trigent Burrow, zugleich Erfinder der Gruppen­psychoanalyse, hat bereits vor rund hundert Jahren psycho­dynamisch das Spannungs­feld zwischen Individuum und Gesell­schaft beschrieben. Nur wenig später hat dessen Lehrer Sigmund Freud (1930a) in „Das Unbehagen in der Kultur“ eine zentrale Grund­tendenz menschlicher Gesell­schaften formuliert, nämlich immer größere soziale Strukturen zu bilden und dabei die Befrie­digung menschlicher Trieb­wünsche einzuschränken. Diese Analyse ist im Kern weiterhin gültig, ebenso wie die Frage, wie mit den daraus resultie­renden inner­psychischen und sozialen Konflikten umzugehen ist. In der Arbeits­welt sind wir mit viel­fältigen Formen von Stress­belastung konfrontiert, Überlastungs­gefahr kann bis zum Burnout führen, was Einzel­personen, Führungskräfte, aber auch Teams und ganze Organisationen betrifft.

Literaturverweis

Burrow, T. (1928). The Basis of Group-Analysis or the Reactions of Normal and Neurotic Individuals. British Journal of Medical Psychology, 8, 198–206. [übers. Günter Dietrich]